Veröffentlicht vom Arlberg Alpin Fachteam | 4 Min. Lesezeit
Während die moderne Medizin bei akuter Atemnot auf synthetische Bronchodilatatoren setzt, rückt in der präventiven Sportphysiologie der Erhalt der zellulären Schutzbarriere immer stärker in den Mittelpunkt. Zwei pflanzliche Rohstoffe haben sich in alpinen Studien als besonders wirkungsvoll für den pulmonalen Surfactant erwiesen.
Sanddornöl zeichnet sich durch einen außergewöhnlich hohen Anteil an Palmitoleinsäure (Omega-7) aus. Diese seltene Fettsäure ist ein wesentlicher struktureller Bestandteil gesunder Epithelzellen. Sie versiegelt mikroskopische Risse in den Schleimhäuten der Atemwege und verhindert, dass trockener Frostwind den Wassergehalt der Alveolen aufzehrt.
Die Zirbelkiefer (Pinus cembra) trotzt in den Tiroler Zentralalpen extremsten Frösten von bis zu -40 °C. Ihre Rinde enthält bioaktive Proanthocyanidine (OPC), die als hochwirksame Antioxidantien fungieren. Im menschlichen Atemtrakt schützen diese Polyphenole die empfindlichen Surfactant-Proteine SP-B und SP-C vor oxidativem Abbau durch Feinstaub und Rauchpartikel.
Die synergistische Rezeptur aus Sanddorn, Zirbe, Quercetin und NAC.