Veröffentlicht vom Arlberg Alpin Fachteam | 5 Min. Lesezeit
Eine Zigarette in der Pause vor der Skihütte gehört für manche Wintersportler zur Gewohnheit. Was biologisch im Anschluss auf der Piste passiert, ist jedoch eine dramatische Belastung für die Bronchien. Die Kombination aus heißem Verbrennungsrauch und unmittelbar darauffolgender Eiseskälte setzt die Selbstreinigung der Lunge komplett außer Kraft.
Millionen winziger Zilien (Flimmerhärchen) schlagen normalerweise 1.000 Mal pro Minute, um Schleim, Ruß und Staub aus der Lunge nach oben zu transportieren. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt verlangsamt sich dieser Schlag drastisch. Kommen nun die klebrigen Teerpartikel des Tabaks hinzu, verharzt das mukoziliäre Sekret. Die Folge ist das typische morgendliche Husten und Rasseln im Brustkorb.
Wer raucht oder bis vor kurzem geraucht hat und dennoch den Wintersport genießen möchte, sollte gezielte Gegenmaßnahmen ergreifen:
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