Veröffentlicht vom Arlberg Alpin Fachteam | 4 Min. Lesezeit
Beim Skifahren in Höhenlagen über 2.000 Metern ist die Umgebungsluft nicht nur arm an Feuchtigkeit, sondern oft bis zu -15 °C kalt. Wenn Alpinsportler sich anstrengen, wechselt das Atemmuster automatisch von der Nase zum Mund. Innerhalb von Sekundenbruchteilen gelangt unzureichend erwärmte Luft bis tief in die Lungenalveolen.
Die innere Schicht unserer Lungenbläschen ist von einer monomolekularen Schicht aus Phospholipiden bedeckt — dem Surfactant. Er senkt die Oberflächenspannung und ermöglicht die mühelose Sauerstoffaufnahme. Bei rascher Kaltluftzufuhr verdunstet die wässrige Trägerschicht. Die Lipide verkleben, und bei jedem kräftigen Atemzug entstehen Dehnungsschmerzen hinter dem Brustbein.
Um den empfindlichen Lipidfilm zu schützen, empfehlen Sportphysiologen drei wesentliche Maßnahmen:
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